Datenschutz bei der Wohnungs- und Jobsuche im Internet

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Am 22. Novem­ber waren wir mit unse­ren Work­shops zu Gast in dem Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Eschers­hau­sen e. V. im nie­der­säch­si­schen Eschers­hau­sen. Unter­stützt wur­de der Work­shop durch das Dol­met­schen zwei­er Mit­ar­bei­te­rin­nen der Koor­di­nie­rungs­stel­le Migra­ti­on und Teil­ha­be im Zen­trum für Migra­ti­on des Land­krei­ses Holz­min­den. Nach einer kur­zen Begrü­ßung und Vor­stel­lungs­run­de, in der die Teil­neh­men­den bereits ihre Vor­stel­lun­gen und Wün­sche des bevor­ste­hen­den Work­shops äußer­ten, begann die Ein­füh­rung in das The­ma Daten­schutz und Sicher­heit im Inter­net. Unse­re Refe­ren­tin Ali­na Schulz erklär­te dafür den Begriff Daten­schutz. Gemein­sam sam­mel­te die Grup­pe ver­schie­de­ne Bei­spie­le für die Abga­be von Daten im Inter­net und ord­ne­te die­se den Kate­go­rien „pri­vat“ oder „öffent­lich“ zu. Die Teil­neh­men­den wur­den im Wei­te­ren ange­regt, ihre eige­ne Bild­schirm­zeit abzu­fra­gen und die Ein­stel­lun­gen ihrer Smart­pho­nes auf Daten­schutz­lü­cken sowie die Zugriffs­be­rech­ti­gun­gen ihrer her­un­ter­ge­la­de­nen Apps zu über­prü­fen. Bespro­chen wur­de außer­dem das The­ma „Tracking“, die wohl die moderns­te Form der Daten­ab­ga­be, auf die wir nahe­zu kei­nen Ein­fluss haben und bei der unser Han­dy oder Lap­top unse­ren Standt­ort ermit­telt. Dar­auf­hin hat­ten die Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit, anhand einer aus­führ­li­chen und bild­li­chen Anlei­tung zu über­prü­fen, ob sie schon ein­mal getrackt wur­den und die gespei­cher­ten Coo­kies und ihren Brow­ser­ver­lauf auf ihrem Smart­pho­ne zu löschen. Auf Wunsch der Teil­neh­men­den klär­te die Refe­ren­tin zum Ende des Work­shops über ver­schie­de­ne Platt­for­men zur Woh­nungs- und Job­su­che auf. Dabei wies sie auch dar­auf hin, wor­auf bei der Anwen­dung geach­tet wer­den soll­te. Im Aus­tausch wur­de zudem über ver­schie­de­ne Gefah­ren der Platt­for­men auf­ge­klärt und bespro­chen, wie man bei­spiels­wei­se Betrugs­ver­su­che in Form fin­gier­ter Woh­nungs­an­ge­bo­te erkennt.