Author: Madeleine Petschke

Am 16. November besuchte unsere Referentin Dr. Evelyna Schmidt das Oberstufenzentrum Gastgewerbe Brillat Savarin in Berlin-Weißensee. Mithilfe einer Dolmetscherin führte unsere Referentin für die jungen Frauen und Männer einen Workshop zum Thema Basiswissen über Deutschland durch. In dem kompakten Abriss lernten die Teilnehmenden am Beispiel von Geografie, Essen, Architektur, Feiertagen und Dialekten Deutschland ein weniger näher kennen und die Vielfalt, durch die es sich charakterisiert. Anhand der Stolpersteine, der Berliner Mauer und dem Brandenburger Tor skizzierte unsere Referentin tragische und unrühmliche Ereignisse in der deutschen Geschichte, aber auch ehrenvolle Momente. Im Fazit wünschten sich die Teilnehmenden als Fortsetzung eine Exkursion...

Gewöhnlich lädt der „Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark“ Montagabend zu kunst- und kulturhistorischen Vorträgen ein. Für den 29. November hatten sich die Mitglieder jedoch für ein Treffen ganz anderer Art verabredet. Neugierig geworden auf unsere Gesprächsrunden mit Geflüchteten waren sie bereits im Spätsommer, als ihnen unsere Referentin Heike Roth bei einem Sommerfest über das Projekt berichtete. Die ersten Fragen kamen schon, da hatte unsere Veranstaltung noch nicht einmal offiziell begonnen. „Aus welchem Land kommen Sie?“, fragte eine Seniorin unseren jungen Gast. Zaid, der heute an der Humboldt-Universität Informatik studiert, ist 2016 aus Syrien nach Berlin gekommen – über viele...

Im adventlich geschmückten Treffpunkt des Vereins Lange Aktiv Bleiben e. V. in Hamburg-Hamm fand am 26. November eine besondere Gesprächsrunde statt. Die Freitagsgruppe, die sich wöchentlich trifft, um Vorträge zu interessanten Themen des Alltags zu hören, wollte mehr über die neuen Nachbarinnen und Nachbarn in Hamburg erfahren. Unser Projekt war zu Gast und brachte gleich vier Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner mit. Maysaa, Behnaz, Nadia und Tamim hatten sich bereit erklärt, von ihrem Leben zu erzählen. Sie berichteten nun von dem, was sie zurücklassen mussten, von der ausgestandenen Todesangst auf der Flucht und vom Ankommen im Hamburg. Maysaa, aus Syrien nach Hamburg...

Wie vielen Frauen sind in Deutschland berufstätig? Wie steht es um weibliche Führungskräfte bundesweit? Was heißt Mutterschutz? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Frauen, Bildung und ihr beruflicher Einstieg in Deutschland waren Gegenstand des Online-Workshops, der am 8. November für die geflüchteten Frauen des MGH Familienzentrum Müze e. V. stattfand. Frauen mit Flucht-/Migrationshintergrund treffen sich – in Präsenz oder Online, regelmäßig, um sich auszutauschen, zu informieren und Deutsch zu lernen. Laut Angelika Hedrich, die den Sprachtreff betreut, wurden die Treffen der Frauen, auch wenn sie seit Beginn des Jahres vorwiegend online stattfanden, unbeirrt fortgesetzt. Der Effekt zeigte sich...

Zwei Tage nach der Bundestagwahl fand im Rahmen der Interkulturellen Woche am 28. September ein Online-Workshop zum Thema Demokratie und verschiedene Kulturen statt, den wir mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Emsdetten, Eva Kohl, durchführten. Ausgangspunkt war der Austausch mit den Teilnehmenden darüber, welche Kriterien ein Land erfüllen muss, um als demokratisch zu gelten, wie Deutschland im globalen Vergleich abschneidet und – am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland – wodurch sich eine Demokratie von einer Diktatur unterscheidet. Im zweiten Teil des Online-Workshops ging es darum, in welchem Verhältnis Demokratie und kulturelle Vielfalt in Deutschland zueinander stehen. ...

Am 25. Oktober galt unser Projekttag der deutschen Geschichte von 1945 bis zur Wiedervereinigung 1990. In unseren Vereinsräumlichkeiten erläuterte unsere Referentin Lisa Beisel den Teilnehmenden u. a. die Unterschiede zwischen einer Demokratie und einer Diktatur. Gemeinsam und interaktiv erarbeiteten sich die jungen Geflüchteten die Funktion und Bedeutung der Gewaltenteilung und somit der Säulen der Demokratie. Im Gespräch zogen die Teilnehmenden Parallelen zu den Entwicklungen in ihren Heimatländern. Anschließend gingen wir gemeinsam mit ihnen auf Spurensuche bei einem Stadtspaziergang entlang des Berliner Tiergartens. Zahlreicher Denkmäler und Gebäude ermöglichten ihnen, mehr über die Vergangenheit und Gegenwart Deutschlands zu lernen, darunter das Denkmal...

Am 23. Oktober begrüßten wir unsere Teilnehmenden in unseren Vereinsräumlichkeiten in Berlin. Wir hatten zusammen mit dem Verein IsraAID Germany zu einer historischen Spurensuche eingeladen. Unsere Teilnehmenden lernten mehr über die Geschichte Deutschlands – vom Kriegsende 1945 bis zur Wiedervereinigung 1990. Dabei stand insbesondere der System-Vergleich zwischen der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland und der Diktatur in der Deutschen Demokratischen Republik im Vordergrund. Die Bedeutung des Grundgesetzes, die Presse- und Meinungsfreiheit und Solidarität waren u. A. Themen des Workshops von unserer Referentin Lisa Beisel. Das Ziel war es, den Geflüchteten auf anschauliche und verständliche Weise die Ereignisse des geteilten Deutschlands...

In Kooperation mit dem Integrationsbüro der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen, namentlich mit Kathrin Meyn, führten wir am 22. Oktober zwei Workshops zum Thema Bildung und Kultur in Deutschland durch. Die Gruppe setzte sich aus zehn Männern und Frauen unterschiedlichen Alters und Herkunft zusammen, die vor allem zweierlei verband: das Interesse, die deutsche Sprache zu erlernen und in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. Wesentliche Themen des Workshops waren somit auch das Ausbildungssystem in Deutschland, die Anerkennung bzw. das Nachholen von Abschlüssen, der Arbeitsmarkt, Beratungsmöglichkeiten, das Bewerbungsverfahren und das Arbeitsrecht. ...

Schon lange gab es die Anfrage der Johanniter-Akademie aus Leipzig, ob es denn möglich sei, für die Teilnehmenden des ZIEL-Kurs, die alle einen Migrations- oder Fluchthintergrund haben und eine Qualifizierung im Bereich der Pflege anstreben, eine Gesprächsrunde mit Seniorinnen und Senioren zu organisieren. Über den gleichen Träger – die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. – fand sich die engagierte Hausleitung einer Einrichtung des Servicewohnens, mit der konkret geplant werden konnte. Am 19. Oktober warteten die Seniorinnen und Senioren im Gemeinschaftsraum neugierig und auch etwas bange auf die Kursteilnehmenden. Die setzten sich dann auf die freien Plätze zwischen den Damen und Herren, so...

Am 13. und 14. Oktober war unsere Referentin Dr. Evelyna Schmidt an vier Standorten im Rheingau-Taunus-Kreis. Auf Einladung und in Kooperation mit der Bürgerstiftung CITOYEN mit Sitz in Frankfurt am Main führte sie in Bad Schwalbach, Geisenheim, Idstein und Waldems vier Workshops für geflüchtete Frauen durch. Eingebettet waren diese Workshops zum Thema Basiswissen über Deutschland, Alltag und Bildung in das Modellprojekt „Frauen kommen weiter“ der Stiftung CITOYEN, koordiniert von Dr. Ildikò Szelesz. Das Projekt für Frauen enthält Lernmodule, die geflüchteten Frauen eine berufliche und gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland ermöglichen sollen. Unsere Workshops, die sich ebenfalls die Wissensvermittlung, den Austausch und...