Allgemein

Am 28. Juni waren wir mit unserem Workshop zu Gast in Hamburg. In der Hansestadt erinnert nur wenig an die Geschichte der DDR. Doch auch hier kamen Geflüchtete aus der DDR an. Dieser Aspekt verband sie mit der Erfahrung der Teilnehmenden am Workshoptag, die ihre Heimatländer Afghanistan, Syrien, Iran oder den Irak verlassen haben. An der Beruflichen Schule Farmsen bereiten sie sich nun auf eine Ausbildung oder ein Abitur vor. Theresa Hertrich von der Universität Hamburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichten der Geflüchteten aus der DDR aufzuspüren und sie mit dem Forschungsvorhaben „Orte der (Un-)Sichtbarkeit“ in Erinnerung zu...

Am 27. September fand unser Workshop in Blankenese statt. Erneut ging es um die Geschichte Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg bis zur deutschen Wiedervereinigung. Unsere Teilnehmenden kamen beispielsweise aus Marokko, Syrien oder Afghanistan. Am Vormittag gab ihnen unsere Referentin Christina Heiduck einen Überblick über die deutsche Geschichte. Dabei ging es auch um die demokratischen Grundwerte, wie beispielsweise freie Wahlen. Anschließend gab es eine historische Stadtführung. Die Stadtführerin erzählte auf einem Kilometer von der Geschichte der Hansestadt Hamburg. Dabei wurde das Rathaus besucht und über Stolpersteine und Denkmäler diskutiert....

Am 26. September fand unser Workshop in einer Stadtteilschule in Hamburg Altona statt - mit einer Willkommensklasse für ukrainische Geflüchtete. Da ihr Lehrer Herr Rühling selbst russisch sprach, konnten die Schülerinnen und Schüler dank seiner Übersetzung dem Workshop sehr gut folgen und sich an der Diskussion beteiligen. Am Vormittag vermittelte unsere Referentin Christina Heiduck bei einem interaktiven Workshop einen Überblick über die deutsche Geschichte von 1933 bis 1990. Es ging dabei um demokratische Werte, um die Zeit des Zweiten Weltkriegs in Europa und der daraus resultierenden deutschen Teilung. Außerdem besprachen die Teilnehmenden die damit zusammenhängende Flucht aus der DDR. An...

Die Berufsbildende Schulen Bucholz befinden sich in einem modernen Bau in idyllischer Lage im Norden von Buchholz. Die großzügig geschnittenen und mit zahlreichen Fenstern ausgestatteten Räume verfügen über modernste technische Ausstattung. Und wenn das Wlan doch mal streiken sollte, hilft ein Techniker mit einem Lankabel aus. In diesem Ambiente fand am 22. September unser Seminar zur Stärkung digitaler Kompetenzen und Sensibilisierung für das Thema Datenschutz statt. Die jungen Teilnehmenden waren ukrainische Geflüchtete, die einerseits als digital natives viel Anwendungskompetenz in digitalen Fragen mitbrachen. Andererseits aber einen recht leichtfertigen Umgang mit persönlichen Daten pflegten. „In der Ukraine würde niemand um Erlaubnis...

Was bedeutet eigentlich Demokratie? Und wie leben wir sie in Deutschland? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der Willkommensklassen 1 und 2 auf den Grund. Am 6. September konnten die jungen Erwachsenen erfahren und erspielen, welchen historischen Weg die deutsche Demokratie zurücklegen musste, um dort zu landen, wo sie heute steht. Hierfür wurde die Zeit des Nationalsozialismus, ihr politischer Höhepunkt im Zweiten Weltkrieg und die daran anknüpfende Teilung Deutschlands thematisiert. Anhand von Bildern und einem interaktiven Zeitstrahl konnten die Schülerinnen und Schüler die geschichtlichen Ereignisse zeitlich einordnen und kommentieren. Ein informatives Seminar – mit der sympathischen und erfahrenen Leiterin...

Am 27. August war unsere Referentin Christina Heiduck beim Freundeskreis für Flüchtlinge in Erkrath e. V. zu Gast. Dort sprach sie mit Geflüchteten über die bewegte Geschichte Deutschlands in Zeiten von Diktatur und Demokratie. Das große Interesse der Teilnehmenden, sowohl an der Geschichte der Bundesrepublik als auch an der DDR, bestimmten diesen Tag. Am Vormittag sprach die Gruppe deshalb nicht nur über demokratische Grundwerte und den Weg Deutschlands von seiner Teilung in grundsätzlich unterschiedliche Staaten 1949 bis zu seiner Wiedervereinigung 1990, sondern auch über Wahlrecht in Deutschland und die Perspektive der aus ihren Heimatländern geflüchteten Teilnehmenden darauf. Die Exkursion am Nachmittag...

Gemeinsam mit dem YAAR e. V., einem Zusammenschluss aus Freundinnen und Freunden in der Geflüchtetenhilfe für Menschen aus Afghanistan, führten wir am 25. August einen Projekttag durch. Der Workshop zur Geschichte Deutschlands und der Entwicklung seiner Demokratie fand dieses Mal in den Räumlichkeiten unseres Vereins in Berlin statt. Dank der Unterstützung eines Dolmetschers konnten auch Menschen, die erst seit wenigen Monaten in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben, die Inhalte gut verstehen. Sie beschäftigten besonders Fragen nach dem sozialistischen Erbe der DDR, welches ihnen in Berlin fast täglich begegnet – manchmal offensichtlich, manchmal weniger offensichtlich. Der Weg Deutschlands durch Zeiten...

Unzählige Male gehen Menschen am St. Elisabeth-Stift an der Eberswalderstraße im Prenzlauer Berg vorbei. Dabei bleibt vielen verbogen, dass sich hinter der Eingangspforte eine Cafeteria mit Garten sowie Bewohnerinnen und Bewohnern mit vielfältigen und von Migration geprägten Lebensgeschichten befinden. Am 13. Juli kamen dort drei geflüchtete Menschen und eine Gruppe aus 15 Seniorinnen und Senioren bei Kaffee und Kuchen zusammen. „Wir sind hier, um unsere Geschichte zu erzählen und Deutsch zu üben“, sagte Asmaa Hweja in einem ernsthaften, aber dennoch lächelnden Tonfall. Sie ist vor 6 Jahren aus Syrien geflüchtet. Als sie erzählt, wie sie ihre Dokumente mit Plastik an...

In Berlin besuchte die Sprachlernklasse der Stiftung SPI am 24. Juni die Räumlichkeiten unseres Vereins, um sich gemeinsam mit unserer Referentin Christina Heiduck mit der deutschen Geschichte der Weimarer Republik und der NS-Herrschaft auseinanderzusetzen und zu verstehen, wie sie die Inhalte des Grundgesetzes und die Struktur der deutschen Demokratie beeinflussten. Einige Teilnehmende wurden zum ersten Mal mit den Verbrechen der NS-Zeit konfrontiert und zeigten sich betroffen, aber auch interessiert an den Mechanismen, die zu dieser Diktatur führten. Beim Gespräch über verschiedene Grundrechte, die das Leben in einer Demokratie ausmachen, zeigten die Teilnehmenden ihre große Wertschätzung besonders für das Recht, seine...

Am 24. Juni fand unser Teilprojekt „Entdecken“ gleich mit zwei Gruppen statt, weil das Interesse am Landesstudienkollegs Sachsen-Anhalt in Dessau-Roßlau so groß war. Die Teilnehmenden kamen aus den unterschiedlichsten Ländern – darunter Afghanistan, Türkei, Syrien, Marokko oder aus der Ukraine. Normalerweise lernen sie am Landesstudienkolleg Deutsch, um anschließend ein Studium oder eine Ausbildung beginnen zu können. An diesem Tag beschäftigten wir uns allerdings gemeinsam mit der deutschen Nachkriegsgeschichte und aufgrund ihres neuen Lebensumfelds in Sachsen-Anhalt im Besonderen mit der DDR. Unsere Referentinnen Christina Heiduck und Madeleine Petschke informierten die Teilnehmenden über die gesellschaftliche und politische Struktur der DDR sowie über Wissenswertes...